Glossar
Kompression beim Singen
Kompression ist mein Bild für das, was die CVT Density nennt: wie viel Luft auf dem Klang liegt. Luftig, voll oder kompakt.
Kompression beschreibt, wie viel Luft auf dem Klang liegt und wie kompakt er dadurch klingt. Kompression ist mein eigenes Bild dafür. Die CVT nennt den kompakten Klang Reduced Density, aber für mich klingt er nicht weniger dicht, sondern komprimierter. Man kann beide Begriffe nebeneinander benutzen, in meiner Chorprobe sage ich durchaus Reduced Density. Im K.L.A.R.-System steht das K für Kompression.
Drei Stufen
- Geringe Kompression: hörbar luftig, wie im Falsett oder in Neutral mit Luft.
- Mittlere Kompression: voll und resonant, ohne hörbare Luft.
- Hohe Kompression: kompakt und dicht, in der CVT Reduced Density.
Mehr Kompression heißt nicht lauter. Ein kompakter Ton kann leise sein. Bei mir selbst ist fast alles irgendwo reduced, für den vollen Klang muss ich mich konzentrieren.
Luft ist ein Werkzeug
Hörbare Luft zeigt dir, wo du auf der Skala stehst. Ein Fehler ist sie nicht. Wenn ein lauter, tiefer Ton anstrengt, lasse ich bewusst Luft drüberlegen, dann geht es leichter, und für tiefe Töne ist der sichere Platz immer mit Luft. Am Übergang höre ich umgekehrt an der Luft, ob jemand ungewollt ins Falsett rutscht.
Hohe Kompression darf sich intensiv anfühlen. Schultern und Nacken bleiben dabei locker, und wehtun darf sie nicht.
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